Presse

Projekt Lernort Praxis startet in Bersenbrück

„Lernort Praxis“ heißt das aktuelle Bundesprogramm für eine gute und praxisnahe Ausbildung von Auszubildenden in Kitas.

Die Samtgemeinde Bersenbrück gehört zu den zwei Standorten im Landkreis Osnabrück, die sich an dem dreijährigen Projekt beteiligen und dafür mit Heike Kettmann eine neue Fachfrau eingestellt haben. Die aus Nortrup stammende Sozialpädagogin hat seit sechs Jahren Projekterfahrungen in Bildungseinrichtungen für Auszubildende gesammelt. „Ich freue mich darauf, das neue Projekt Lernort Praxis mit auszugestalten“, sagt Kettmann, die als Praxismentorin mit den angehenden Erzieherinnen und Erziehern in den kommunalen Kindertagesstätten Astrid Lindgren in Bersenbrück, Am Kattenboll in Ankum und Sonnenschein in Gehrde zusammenarbeiten will. Deren Leitungen Christine Brinkmann, Karin Kleine-König und Hildegard Lünne begrüßten die neue Mitarbeiterin ebenso wie Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier und Fachdienstleiter Heinz Klövekorn jetzt in der Astrid-Lindgren-Kita. Kettmann wird nicht die Aufgaben der Kita-Leitungen in Punkto Nachwuchsausbildung übernehmen, sondern diese ergänzen und weiter ausbauen. Der zweite Schwerpunkt des Modellprojektes betrifft die Verzahnung von Schule und Praxis. Neben der Ausbildung in den Kitas vor Ort besuchen die angehenden Erzieherinnen Fach- und Hochschulen. Die Verbesserung der Kooperation zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen will die Sozialpädagogin ebenfalls fördern, um schulische und praktische Erfahrungen für die Auszubildenden zu optimieren. Die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften ist das dritte Ziel im Bundesprogramm Lernort Praxis. Zu den gesuchten Personengruppen, die bis jetzt im Kita-Bereich noch unterrepräsentiert sind, gehören Männer und Menschen mit Migrationshintergrund. Die sollen verstärkt für den Erzieher-Beruf in Kindertagesstätten beworben werden, um den steigenden Nachwuchsbedarf zu decken. „Die Kindertagesstätten entwickeln sich immer mehr zu Bildungseinrichtungen. Qualifiziertes Personal in den Kitas der Samtgemeinde Bersenbrück ist daher unabdingbar. Den guten Standard können wir mit der Teilnahme an dem Bundesprogramm Lernort Praxis weiter ausbauen“, fasst Baier die Intentionen der Kommune zusammen. Ich freue mich besonders über den Zuschlag für Bersenbrück bei einer Vielzahl aus Bewerbungen aus dem Bundesgebiet. Dies liegt an dem guten Qualitätsstandard und der gemeinsamen Bewerbung von drei Einrichtungen“, ist Baier überzeugt. Das auf drei Jahre angelegte Modelprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich mit 25.000 Euro finanziert. Die bundesweiten Erfahrungen in dieser Zeit sollen in ein Curriculum einfließen, das Qualitätsstandards für die Praxisanleitung in Kindertageseinrichtungen setzen soll.

 praxis

Heike Kettmann (3. von rechts) will die praxisnahe Ausbildung in Kitas verbessern, Hildegard Lünne, Heinz Klövekorn, Christine Brinkmann, Horst Baier und Karin Kleine-König begrüßten sie.

 

Samtgemeinde Bersenbrück
erstellt am 23.09.2013

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Snoezelennachmittag für Eltern

Wenn die Kinder aus der Astrid-Lindgren-Kindertagesstätte in Bersenbrück mittags nach Hause kommen, berichten sie den Eltern von ihrem Tag und ihren Erlebnissen und manchmal auch von ihren Eindrücken im Snoezelraum.

Nicht alle Eltern kennen das, die Erzählungen der Kinder machen neugierig und die Erzieherinnen hören häufig die interessierte Frage: „Snoezelen: Was ist das?“
Grund genug für das Team des Astrid-Lindgren-Familienzentrums, eine Veranstaltung zum Thema anzubieten. Für die Eltern bot sich dabei eine gute Gelegenheit, die Theorie gleich mit der Praxis zu verbinden und selber genüsslich zu snoezeln.
Das Wort „Snoezelen“ (sprich: snuzelen), ist eine Wortschöpfung aus den beiden holländischen Worten „snuffelen“(schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“(dösen, schlummern.) Snoezelen ist ein Angebot für Menschen, die Entspannung und Ruhe, aber auch neue Anregungen suchen. Durch die Entspannung kann neue Kraft geschöpft werden, neue Ideen entwickelt und wieder das innere Gleichgewicht gefunden werden – der Mensch kann ausgeruht und mit neuer Kraft in den Alltag zurückkehren. Das gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder.
Die Eltern nutzen den Nachmittag im Snoezelenraum, um sich entspannt fallen zu lassen, den eigenen Gedanken nachzugehen und abzuschalten.
Verschiedene Elemente wie Lichteffekte, Düfte, Klangschalen, Musik und Wassersäulen wirken zusätzlich auf die Sinne ein und verstärken das Gefühl der Entspannung. Um nachzuempfinden, was ihre Kinder morgens erleben, gab es die Entspannungsreise „ Ein Meer voller Wasserblasen“.
Außerdem gaben ihnen die Erzieherinnen Tipps und Ratschläge, wie Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen auch zuhause umsetzbar sind.


Die Eltern genossen den entspannten Nachmittag im Snoezelenraum der Astrid-Lindgren-Kita.

Samtgemeinde Bersenbrück
erstellt am 12.02.2013

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Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus

Es gibt in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsbaum im Bersenbrücker Rathaus. Den gab es früher schon mal, dann gab es für ein paar Jahre einen Adventskranz – jetzt ist wieder Weihnachtsbaumzeit.
Eine große Tanne steht und duftet vorweihnachtlich im Foyer. Zum Schmücken haben sich die Rathaus-Mitarbeiter Unterstützung von Kreativ-Experten geholt. Es sind die Erzieherinnen und Kinder aus der Astrid-Lindgren-Kindertagesstätte, die mit Kartons voll selbst gebasteltem Baumschmuck ins Rathaus kamen. Mit viel Schwung und Eifer hängten die Jungen und Mädchen glitzernde Engel, leuchtende Sterne und bunte Folienketten an die Tanne. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitern des Rathauses, die schon mal beim Hochheben halfen – schließlich ist der Baum mindestens so hoch wie drei Kinder übereinander. Am Ende war der Weihnachtsbaum von oben bis unten bunt und fröhlich geschmückt. Für die kleinen und großen Kreativdesigner gab es Süßes zur Belohnung. Auch in den folgenden Jahren sollen nach und nach alle der insgesamt elf Kindergärten und Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Bersenbrück an der Weihnachtsbaum-Schmück-Aktion zur Adventszeit beteiligt werden. Eine langfristige Planung, bei der etwa die Eltern der Jungen und Mädchen, die ab 2018 den Rathaus-Baum schmücken werden, noch nicht mal wissen, dass sie dann überhaupt Kinder haben werden.
Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus
Gemeinsam mit den Erzieherinnen und Mitarbeitern des Rathauses schmückten die Kindergartenkinder den Weihnachtsbaum.
Samtgemeinde Bersenbrück
erstellt am 29.11.2011

Bewegung fördert Sprachvermögen

Bersenbrück. Sprachförderung steht heute in Kindergärten bundesweit ganz oben auf der Prioritätenliste der Bildungspolitik. In vielen Bundesländern wurde jedoch festgestellt, dass die Sprachfördermaßnahmen bei den Kindern erst zu spät ansetzen und vor allem zu wenig effektiv sind.